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Balkone und Dachterrassen können bis zur Hälfte in die Wohnfläche gerechnet werden

Mitteilung vom 11.11.2009


Vermieter und Mieter stritten darüber, ob die Flächen der Dachterrassen zur Hälfte, wie es der Vermieter tat oder nur zu einem Viertel, wie es der Mieter verlangte, in die Wohnfläche eingerechnet werden. In Anlehnung an die Wohnflächenverordnung vom 01. Jan. 2004 vertrat der Bundesgerichtshof die Aufassung des Vermieters, wonach es richtig sei, die Hälfte der Flächen der Dachterrassen der gesamten Wohnfläche hinzuzurechnen. Weiter vertrat der BGH aber auch die Auffassung, die Ortsüblichkeit stünde über der Verordnung. Im Übrigen wurde der Begriff gedeckter Freisitz durch den Begriff Terrasse gedeckt. Bei entsprechender Qualität sind somit ebenfalls Terrassenflächen bis zu 50% in die Wohnfläche hinzuziehbar.

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