Alexander Prokein Immobilienmanagement
Ihr Grund ist unser Anliegen
login | home | impressum

Verlängerung der S-Bahn von Spandau nach Falkensee

Mitteilung vom 05.06.2012


In einem vom 16.03.2012 an Alexander Prokein Immobilienmanagement gerichteten Schreiben berichtet die DB Netz AG, dass eine Verlängerung der S-Bahn nach Falkensee unter Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit favorisiert wird. Weiterhin heißt es, dass die Umsetzung des Lückenschlusses dem Landesrecht unterliegt. Soll heißen, wir wollen, können aber nicht. Denn wieder einmal macht das Land Brandenburg einen Strich durch die simple Rechnung. Was für Falkensee gut ist, ist für das Hinterland schlecht. Mit dem Lückenschluss werden Einschränkungen im Regionalverkehr befürchtet, die das westliche Havelland, insbesondere Brieselang und Nauen ausgrenzen. Mit Engagement aus Falkensee in Richtung Landesvater kann man wohl weniger rechnen. So heißt es in einem Schreiben des Bürgermeisters schlicht, im Land Brandenburg ist kein Planungsfortschritt erkennbar. In Berlin hingegen löst man diese Angelegenheit ganz pragmatisch. Die Spandauer zwischen den Bahnhöfen Albrechtshhof und Spandau sind seit Jahren vom Bahnverkehr ausgeschlossen und auf Busse oder Taxi angewiesen. Damit soll jetzt Schluss sein, denn Berlin ist gewillt, die S-Bahn bis zum Hackebuschweg auszubauen. Es ist mehr als bedauerlich, dass das Land Brandenburg diese angeregte Diskussion einfach aussitzt. Es ist bedauerlich, dass man im Falkenseer Rathaus nicht mehr stadteigenen Patriotismus zeigt. Und (!): Es wird bedauerlich sein, wenn der Regionalbahnverkehr auf Grund des Ausbaus der S-Bahn bis an die Stadtgrenze ausgedünnt wird. Dann zählt nämlich das gesamte Havelland zu den Gewinnern regionaler und wirtschaftlicher Ausgrenzung. Im Klartext heißt das: Keine Bahn - S-Bahn oder Regionalbahn gleich - für Falkensee. Vielleicht hat man deshalb schon in weiser Vorahnung den Busbahnhof am Bahnhof Falkensee mit 12 Bussteigen ausgebaut.

Das könnte Sie auch interessieren:


16.12.2015
Mietrechtsnovelle 2016: Kündigung bei Zahlungsverzug
Das Wohnraummietrecht kennt besondere Schutzvorschriften zu Gunsten des Mieters bei der außerordentlichen fristlosen Kündigung wegen Zahlungsverzuges durch den Vermieter. Wer in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Miete in Höhe [...] weiterlesen
25.09.2014
Für die Rückgabe der Wohnung ist allein der Mieter verantwortlich.
Im gegebenen Fall hatte der Mieter seine Berliner Mietwohnung fristwahrend und ordentlich gekündigt., woraufhin der Vermieter ihm den Zugang der Kündigung mit dem Hinweis, er hätte die Wohnung einschließlich der Schlüssel zum Vertragsende zu übergeben, bestätigte.[...] weiterlesen
04.09.2014
Eine außerordentliche Kündigung, die einmal wirksam war, kann nicht einseitig zurückgenommen werden
Zu entscheiden hatte das Landgericht Koblenz in einem Fall, ob die einst ergangene fristlose Kündigung des Vermieters dadurch gegenstandlos wurde, weil der Vermieter einseitig die Rücknahme erklärt hatte. Folgendes ist passiert: Aus Gründen, die hier nicht näher erläute[...] weiterlesen
14.05.2014
Informationen für Verkäufer zum Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten
Unter dem heutigen Tage wurden wir durch das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg über unsere Mitwirkungspflichten zum Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz - GWG) informiert. Im Zusammenhang mit der Vermittlung[...] weiterlesen
08.09.2013
Absprachen zur Aufteilung der Miete bindend für das Jobcenter
Wie das Bundessozialgericht kürzlich in einer Entscheidung feststellte, können Absprachen über die Aufteilung der Miete auch für das Jobcenter bindend sein. Im vorliegenden Fall hatte ein Berliner geklagt, der mit seiner Tochter und der ehemaligen Lebensgefährtin in der g[...] weiterlesen